Blogbeitrag
19 | 032011
WBS Training AG – Ein Resümee
Geschrieben von Stefan um 13:25 Uhr
Da meine Weiterbildung bei der WBS TRAINING AG nun zu Ende ist möchte ich diesen Artikel nun dazu nutzen, auch ein Resümee zu ziehen, was die Weiterbildungsstätte angeht.
Außerdem bekommt Ihr hier ein paar Einblicke hinter die Kulissen eines „Dienstleisters“ und ein paar Beispiele, wie weit manchmal Wunsch und Realität auseinanderliegen können, wenn es um „optimale Kundenorientierung“ und „kontinuierliche Verbesserung“ geht.
Was die WBS TRAINING AG angeht, so fällt das Fazit nach meinem Distance Learning Selbstversuch alles in allem eher schlecht aus. Sowohl mein Kollege Fritz als auch ich haben diesbezüglich ja schon einiges aus dem Nähkästchen geplaudert in diesem Artikel und auch in diesem Artikel hier. Nachfolgend gebe ich Euch nun einmal ein paar Einblicke in die Umgebung, in der ich die letzten 8 Monate verbracht habe.
Virtualisierungsumgebung
In den vorherigen Artikeln habe ich ja auch schon über die teilweise minimal zur Verfügung stehenden Hardware-Ressourcen berichtet. Diese Strategie hat die WBS auch konsequent fortgeführt.
In unserem letzten Kurs über Exchange 2010 konnten wir wieder die Beschränkung des Arbeitsspeichers pro Maschine genießen, hier mussten wir bei einem Exchange-Server auf Basis eines Server 2008 R2 mit 1,5 GB Ram auskommen. In jedem technischen Blatt über die Voraussetzungen für Exchange 2010 findet man einen Mindestwert von 4GB Ram. Nun kann man sich auch vorstellen, wie viel Spaß es gemacht hat, bei den Werten mit Exchange zu arbeiten. Wollte man sich Zeit verschaffen, musste man nur mal den „Best Practize Analyser“ auf dem Exchange-Server starten und die Maschine war lange nicht mehr zu bedienen…
Hier zeigt sich die WBS aber weiterhin als beratungsresistent und kundenfeindlich und geht nicht wirklich auf die Verbesserungsvorschläge der Teilnehmer ein, die sich Tag für Tag mit der vorhandenen Hardware auseinandersetzen müssen. Man bekommt dann eher Aussagen geboten, dass man auch mit 1,5 GB Ram einen Exchange-Server betreiben kann, da die Übungen nicht so speicherfressend sind, wie im produktiven Betrieb. Mag ja sein, nur die Erfahrungswerte der letzten Wochen sprechen da eine andere Sprache. Und die dortigen Erfahrungen sagen mir, dass sich von den Verantwortlichen noch niemand die Mühe gemacht hat, mit einen Exchange-Server mit 1,5 GB Ram über einen längeren Zeitraum zu arbeiten.
Qualitätsmanagement
Dabei hatte ich doch kurzzeitig etwas Hoffnung geschöpft nach dem Telefonat mit dem Leiter des Qualitätsmanagements der WBS. In diesem Gespräch hatte man ein offenes Ohr für Vorschläge aller Art, die Qualität der Weiterbildung zu erhöhen. Dachte ich…
Mittlerweile hat sich gezeigt, dass dieses Gespräch nicht wirklich ernst gemeint war. Den Teilnehmern hier in Berlin wurde zwar damals als Entschädigung für den Ausfall der Serverumgebung ein zusätzlicher Gutschein (Voucher) für eine weitere Prüfung nach Wahl inklusive Lehrbuch zugesagt. Erst mal nicht schlecht. Denn so konnte ich noch die 70-685 und den damit verbundenen MCITP-EDST7 abschließen. Mittlerweile fasse ich dieses Zubrot aber eher als „Schweigegeld“ auf, damit man aufhört mit der Meckerei, weil man ja nun etwas Zusätzliches bekommen hat.
Und diese Theorie bestätigt auch die E-Mail, die mich ein paar Tage später vom Qualitätsmanagement erreichte, in der alle angesprochenen Punkte der Verbesserungsmöglichkeiten regelrecht auseinandergepflückt und als nicht umsetzbar abgehakt wurden. Um diese Klatsche noch zu verfeinern, wurden alle wichtigen Posten der WBS noch ins „CC“ gesetzt. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals für diese Vorführung!
Technische Betreuung
Wobei ich mich etwas korrigieren muss, denn es gab auch einen Punkt aus dem Gespräch, der umgesetzt wurde. Irgendwann hing in unserem Klassenraum ein Zettel mit einer Support-Mailadresse, an die man sich im Falle eines Problems wenden kann. Nur macht diese Mailadresse wenig Sinn, wenn beispielsweise alle verantwortlichen Admins auf einen Schlag zur CeBit fahren und einen der Dozenten als Vertretung zurücklassen. Der konnte natürlich nicht sonderlich viel bewegen und so kam an diesem Tag wieder mal alles ins Stocken, da wir gerade an diesem Tage die Admins mal gebraucht hätten, zwecks Bereitstellung von Exchange Server 2007 und einer Umkonfigurierung der virtuellen Maschinen. Hier hätte ein wenig mehr Sorgfalt sicherlich gut getan, zumal dies schon einige Tage vorher bekannt war, dass wir diese Dinge benötigen.
Aber so ist die gesamte Philosophie der WBS aufgebaut. Nach außen hin wird ein erfolgreiches Unternehmen dargestellt. Schaut man aber mal genauer hin oder hinterfragt man manche Dinge, dann tun sich viele einzelne Abgründe auf.
Aufenthaltsraum
Um mal zu verdeutlichen, was ich meine, hier mal ein „Feature“ der WBS. In dem Aufenthaltsraum ist eine Pinnwand mit Stellenangeboten aus verschiedenen Bereichen zu finden.
Erst mal eine gute Sache. Ein näherer Blick verrät hier aber, dass man sich besser nicht die Blöße geben sollte, bei den betreffenden Unternehmen anzurufen, denn man würde sich sicherlich zum Nappel machen. Und das bei allen dort vorhandenen Stellenangeboten.
Dies ist jetzt nicht einfach nur ein altes Foto. Nein, es wurde Ende Februar aufgenommen. Und an meinem letzten Tag in der WBS am 17.03.2011 hatte sich an dieser Pinnwand nichts geändert.
Der Aufenthaltsraum an sich war aber angenehm, man konnte sich hier recht gut aufhalten, auch sind hier einige PCs zur Nutzung vorhanden.
Nur zu den üblichen Pausenzeiten war dieser Raum doch recht überfüllt und laut, bedingt durch die hohe Anzahl an Teilnehmer. Die Stühle waren fast bequemer als die Stühle in unserem Unterrichtsraum.
Unterrichtsraum
Aber wo ich gerade bei den Stühlen bin, hier war ja auch Handlungsbedarf nötig, nachdem einige Stühle wegen Altersschwäche einfach mal so unter den Teilnehmern zusammengebrochen waren. Es hat einige Zeit und einige Anläufe gedauert, bis wir die Verantwortlichen endlich dazu gebracht hatten, ein paar neue Stühle zu besorgen. Nur war dies kein guter Tausch. Die neuen Stühle sind fast schlechter als die alten. Fritz hat sich außerdem einmal die Mühe gemacht, weitere Infos zu den Stühlen einzuholen. Dabei kam heraus, dass die Stühle offiziell für eine dauerhafte Benutzung von 3 Stunden geeignet sind. Wir halten uns aber auf diesen Stühlen etwa 8 Stunden auf. Und diese Stühle machten einem auch schnell deutlich, dass sie sich überfordert fühlen. Nach ein paar Tagen hatte man regelmäßig damit zu tun, die Stühle in der Höhe zu justieren, da die Stoßdämpfer schon keine Lust mehr hatten, die eingestellte Höhe zu halten. Noch Fragen…?
Wenigstens konnte man sich auf den zur Verfügung gestellten PC verlassen.
Dieser lief rund und war auch leise genug, dass er auch auf dem Tisch nicht störte. Auch war er für die erforderlichen Arbeiten stark genug in der Leistung. Etwas gewöhnungsbedürftig waren die 19 Zoll-Monitore. Diese kommen einem schon sehr klein vor, wenn man zuhause mit einem 22-Zöller arbeitet, der zumal noch auf einer anständigen Höhe steht. Aber wenigstens waren zwei Monitore vorhanden, die auch wirklich gebraucht wurden.
Dozenten
Hier habe ich persönlich Glück gehabt, denn meine zwei Dozenten waren beide sehr kompetent und haben den Stoff sehr gut vermittelt. Sie hatten immer ein offenes Ohr und waren stets bemüht, auftretende Fehler zu lokalisieren und zu beseitigen. Das dies nicht selbstverständlich ist, habe ich bei den Teilnehmern aus den anderen Kursen mitbekommen, die ebenfalls in unserem Unterrichtsraum saßen. Hier waren so manche Dozenten dabei, die nicht im Ansatz zu etwas zu gebrauchen waren. Aber diese sind mir Gott sei Dank erspart geblieben!
Toiletten
Bei den sanitären Umständen bin ich zwiegespalten. Wenn man von der Sauberkeit ausgeht, dann wird dort schon auf Sauberkeit geachtet. Leider nehmen es hier viele Teilnehmer am Standort Berlin nicht immer so genau mit der Sauberkeit. Manchmal stellt man sich schon die Frage, wie es bei gewissen Personen zuhause aussieht, wenn man sich hier und da mal die Toiletten anschaut. Was aber gar nicht geht, dass kaputte Toiletten nicht repariert werden! Wie auf den beiden Bildern zu sehen, sind das die zwei Toiletten, die uns im Erdgeschoß zur Verfügung gestanden haben.
Man kann entweder zwischen einer Toilette wählen ohne Deckel und mit wackelnder Brille, auf der man rum eiert, wenn man sein „Geschäft“ erledigt
oder
einer Toilette mit wackelndem Deckel und „mobiler“ Brille, die bei Bedarf auf die Toilette gelegt werden kann, damit man dann seinem „Geschäft“ nachgehen kann. So ist für jeden Geschmack etwas dabei!
Diese Bilder wurden ebenfalls Ende Februar gemacht, aber diese Toiletten waren schon fast 4 Wochen vorher kaputt. Und an meinem letzten Tag bei der WBS hat sich an diesem Anblick ebenfalls nichts geändert.
Küche
Die WBS hat auch einen Küchenbereich, in dem jeder Teilnehmer die vorhandenen Geräte nutzen kann, um sich den Tag über zu versorgen. An sich eine gute Sache, was nicht an jedem Standort der Fall ist. Nur wenn man sich die Geräte mal genauer anschaute, wollte man dann den Wasserkocher oder die Mikrowelle doch nicht mehr benutzen. Hier liegt aber sicherlich auch der Grund an den Benutzern dieser Geräte. Diese könnten hier auf jeden Fall etwas sorgsamer mit den Geräten umgehen. Und ich denke mal, beim Backofen wurde ebenfalls wenig darauf geachtet, ihn zu pflegen. Da kann ich auch verstehen, dass man diesen auch nicht mehr reparieren möchte.
Dieser Zettel war schon an meinem ersten Tag der Weiterbildung dort zu finden. Und ich denke mal, er wird da schon einige Zeit dran hängen… Aber wenigstens gab es zwei Kaffeeautomaten, die schon öfter genutzt wurden. Man muss ja wach bleiben!
Fazit
Anfangs hatte man noch versucht, die ganzen Mängel rund um die WBS mit den Verantwortlichen zu beseitigen, um eine bessere Lernumgebung zu ermöglichen. Dies war aber nicht wirklich erwünscht und nach den ganzen Rückschlägen in den Bemühungen hat man sich dann irgendwann einfach seinem Schicksal ergeben und das Beste draus gemacht.
Liebe WBS, Ihr solltet ernsthaft Eure Einstellung überdenken und an Euch arbeiten, denn Ihr verdient verdammt noch mal Euer Geld damit. Ihr schimpft Euch Dienstleister, aber in meinen Augen habt Ihr eher den Eindruck hinterlassen, mit so wenig Einsatz wie nötig so viel Geld wie möglich einzustreichen. Auf Dauer kann das aber nicht gut gehen…
Um diesen Artikel aber noch halbwegs versöhnlich abzuschließen, gehen meine letzten Worte an all meine Kollegen, mit denen ich die Zeit bei der WBS verbracht habe. Hier war ein sehr großer Zusammenhalt unter den Teilnehmern vorhanden, der die Einschränkungen und Ärgernisse etwas erträglicher gemacht haben. Denn ohne die wirklich super Stimmung untereinander hätte es letzten Endes wohl noch weniger Spaß gemacht. Danke an dieser Stelle an alle meine Kollegen! Ich wünsche Euch alles Gute für Eure weitere Zukunft!
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Kommentare: 31
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redblue 21.03.2011 um 05:52 Uhr
Alter Schwede,
das ist schon recht heftig. Also ganz nach dem Motto „Von außen Hui und von innen Pfui!“
Die Stellenanzeige finde ich schon recht amüsant. Eventuell ist die ja wieder Aktuell (grins).
Musstest du die Lehrgangskosten eigentlich selber berappen oder wurden diese übernommen? Wenn du die komplett selber berappen musstest ist das natürlich richtig bitter.
Hoffentlich kommt trotz alledem was positive dabei raus und nicht nur Brain 2.0 (grins).
2
Stefan 21.03.2011 um 12:13 Uhr
Die Kosten wurden von der ARGE übernommen, aber die werden das wohl genauso ungern lesen, was mit deren Gelder dort geschieht. Aber egal wer die Kosten dort übernimmt, es ist einfach traurig, wie mit diesen umgegangen wird und dass dort nur an den eigenen Profit gedacht wird.
Positiv kann ich dort nur mitnehmen, dass ich trotz aller Nachteile dort das Maximum für mich herausgeholt habe. Denn letzten Endes ist sich jeder dort der Nächste und es geht um meine Zukunft, die ich in dem Moment verbessern möchte.
Ich kann nur hoffen, dass sich dort irgendwann einmal etwas ändert, denn unter den momentanen Umständen kann man die WBS einfach nicht empfehlen. Und das ist auch nicht abhängig vom Standort, das ist ein generelles Problem der WBS.
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Heidi 02.04.2011 um 14:49 Uhr
Hallo,
zur Zeit besuche ich die WBS in Lüneburg und kann überhaupt nicht bestätigen, was ihr “durchgemacht” habt.
Es liest sich eher wie ein Besuch bei der DAA, aber die WBS ist so auf keinen Fall. es ist klar, dass man beim Frontalunterricht auch etwas lernen muss.
Meine Weiterbildung: Büroassistentin mit Buchführung und Englisch.
MfG
Heidi
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Stefan 02.04.2011 um 20:29 Uhr
Hallo Heidi,
das Problem ist meiner Meinung nach an der doch etwas eigenständig stehenden Distance Learning Abteilung festzumachen. Hier gelten eigene Regeln, anders als beim Frontalunterricht. Und man muss nicht nur beim Frontalunterricht etwas lernen.
Wir haben leider die Erfahrung gemacht, dass die WBS sich nicht unbedingt in die Belange der DL-Abteilung einmischen möchte. Das ist aber von Nöten, weil DL nicht für alles ein Ansprechpartner ist, gerade wenn es um Probleme vor Ort geht. Und so richtig ein Durcheinander gibt es beim technischen Part. Da sollen einerseits standortübergreifende Standards eingehalten werden, aber jeder Standort kocht dennoch irgendwo sein eigenes Süppchen. Und das ist das größte Problem bei einer Weiterbildung, die zu 90% von der Technik diktiert wird.
Ich denke mal, dass bei Deiner Weiterbildung der technische Anteil nicht so groß ist, deshalb macht es sich bei Dir auch nicht so bemerkbar, zumal Du von Frontalunterricht sprichst, der bei uns nicht vorhanden war. Wobei wie schon erwähnt der eigentliche Unterricht nicht das Problem war dank der wirklich kompetenten Dozenten. Die Bereitstellung der Technik und der ständige Konkurrenzkampf innerhalb der WBS war das Problem.
5
Heidi 02.04.2011 um 20:59 Uhr
Hi Stefan,
einen PC habe ich natürlich auch, da ich Word, Excel, PowerPoint, Outlook etc. dort auch bereits gemacht habe. In Buchhaltung habe ich zur Zeit keinen PC, aber ab Lexware natürlich wieder.
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WBS TRAINING AG 18.04.2011 um 08:34 Uhr
Die Mitarbeiter/-innen der WBS TRAINING AG bedauern, dass es Anlass zu Kritik gab, und danken dem Verfasser für die offenen Worte. Sie wurden vom Team und der Leitung wie auch im Qualitätsmanagement sehr wohl ernst genommen; dass ein gegenteiliger Eindruck entstand, tut uns leid. Die für den direkten Weiterbildungserfolg wesentlichen Systemvoraussetzungen wurden bereits im Kursverlauf entsprechend verändert. Für die zeitweise entstandenen Schwierigkeiten bitten wir um Entschuldigung! Gerne führen wir den Dialog bei Bedarf im persönlichen Kontakt weiter.
7
Stefan 18.04.2011 um 15:07 Uhr
Liebe WBS TRAINING AG,
ich für meinen Teil habe keinen Bedarf mehr an einem persönlichen Dialog, da für mich die Weiterbildung abgeschlossen ist. Hier sollten die momentanen und zukünftigen Teilnehmer ins Gespräch eingebunden werden.
Dass sich die Voraussetzungen innerhalb des Kursverlaufes verändert wurden konnte ich während meiner Anwesenheit nicht feststellen. Und dass wir irgendwann aufgegeben haben, uns über die Voraussetzungen zu beschweren hängt lediglich an dem Umstand, dass kein Feedback mehr kam und wir die Weiterbildung einfach nur noch abschliessen wollten.
Ein letztes Beispiel soll hier sein, dass mein WBS-Zertifikat, welches ich am Ende des Kurses bekommen habe, nur den MCITP:EMA 2010 enthalten hat. Ich habe aber ebenfalls den MCITP:EA und auch den MCITP:EDST7 abgelegt, diese tauchen aber auf diesem Zertifikat nicht auf. Einen entsprechenden Hinweis, den meine RBB per Mail bereits von mir am 17.03.2011 bekommen hat, blieb bisher unbeantwortet. So viel zum Thema “Qualitätsmanagement”…
In meinen Augen wäre es an der Zeit, dass die WBS aufhört “zu bedauern” und anfängt mit der professionellen Arbeit. Das sollte den Teilnehmern gegenüber selbtsverständlich sein.
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ellen 05.05.2011 um 08:25 Uhr
Die in Deinem Artikel angesprochenen Problematiken haben sicherlich auch einen tieferen Grund.
Es scheint der WBS Training AG an finanziellen Mitteln zu mangeln. Wie das bei diesen Umsätzen möglich ist – wer weiß!
Manchmal scheinen alte Strukturen nicht mehr zu durchbrechen zu sein.
Aber es wird nicht nur an Ausstattung gespart. Auch Dozenten der WBS werden erst Monate später bezahlt und das obwohl der Stundenlohn bereits nicht weiter in den Keller gehen kann. Das Warten auf die Honorare kann dann schon mal 60 Tage und länger dauern. Wen wundert es da – das es nur noch Dozenten 3.Wahl bei der WBS gibt.
Distanz Learning – ist nichts weiter als eine Möglichkeit Geld von den Agenturen abzugreifen und das Geld für Dozenten zu sparen. Teilnehmer sitzen in ganz Deutschland an ihrem PC auf schlechten Stühlen vor alten Rechnern mit schlechten Internetverbindungen und hören sich den Dozenten aus der Ferne an. Meine Art zum lernen – nein danke!
ellen
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Stefan 10.05.2011 um 11:41 Uhr
Hallo Ellen,
vielen Dank für Dein Statement!
Scheinbar hast Du bezogen auf die Dozenten wohl Deine schlechten Erfahrungen gemacht. Da kann ich froh sein, dass meine Dozenten wenigstens kompetent genug waren, sonst hätte ich das wohl auch nicht durchgezogen.
Und scheinbar war es auch die richtige Entscheidung, das Angebot der WBS, bzw. dem Unternehmen, das Trainer für die WBS stellt, bezüglich einer Beschäftigung als Trainer auszuschlagen. Ein solches Angebot habe ich gleich nach Beenden der Weiterbildung bekommen.
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Sven 20.09.2011 um 13:01 Uhr
Hallo Stefan!
Erstmal vielen Dank für Deinen ausführlichen Artikel, wenn alle sich soviel Mühe machen, dann entfaltet das Internet seinen größten Vorteil, nämlich die WAHRHEIT zu befördern und vor dem ein oder anderen zu warnen.
Hatte auch eine Weiterbildung bei der WBS. Ist zwar schon länger her, war aber so schlecht, dass ich mich selbst jetzt noch darüber ärgere.
Auch wir hatten damals Kontakt zum Quali-Management, und es ist wohl nur ein “Feigenblatt”. Grottenschlechte Trainer waren bei uns das Problem. Erst als wir uns bei der Arbeitsagentur direkt beschwerten und die WBS davon erfuhr, wurden unsere Probleme o Wunder endlich mal gelöst. Vorher nur Vertröstungen, nach dem Motto: Solange die sich nicht beim Arbeitsamt beschwerden, schön Zeit schinden, bis die Weiterbildung vorbei ist! Den Mitarbeitern vor Ort kann ich nur bedingt einen Vorwurf machen. Die wollen anscheinend, können aber nicht.
Hier wird wohl einfach soviel Geld wie möglich auf Staatskosten abgezogen. Ich habe aufgrund meiner Weiterbildung keinen neuen Job bekommen bzw. wurde in Vorstellungsgesprächen auch nice darauf angesprochen. Die fünf Monate Frust hätte ich mal lieber mein Arbeitslosengeld genmommen und mir nen schönen Tag gemacht!
VG
Sven
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Stefan 20.09.2011 um 16:12 Uhr
Hallo Sven,
ich hatte mir auch lange überlegt, ob ich einen solchen Artikel überhaupt schreiben soll, da ich ja in gewissen Sinne den Anbieter bloßstelle mit diesen Zeilen.
Da aber alle anderen Versuche einer Einigung nicht im Geringsten eine Besserung gebracht haben, habe ich zu diesem Mittel gegriffen, denn ich hätte mich auch gefreut, vor meiner Weiterbildung ehrliches Feedback zu dem Anbieter zu bekommen. Denn wenn ich vorher gewusst hätte, was mich da erwartet, hätte ich mich nach einem anderen Angebot umgesehen.
Und mit dem Nutzen dieser Weiterbildung kann ich Dir nur nachfühlen. Ich erfahre es momentan am eigenen Leibe, dass diese Weiterbildung in keiner Weise förderlich war für meinen Bewerbungsprozess, im Gegenteil. Ich musste mir schon Kommentare gefallen lassen, dass diese Art von Weiterbildung ja sowieso nichts bringt, da man dort ja nur die Fragen per certbase auswendig lernt und nichts weiter beigebracht bekommt und man sich damit nur mit Feder schmücken will, die einem nicht zustehen.
Wie man es macht, macht man es falsch…
12
Der Unbequeme 15.06.2012 um 13:42 Uhr
Hallo!
Ich sitze gerade in einer WBS-Fortbildung (FB) in Stuttgart!
Ich kann allem zustimmen, was der Autor schrieb!
Unmotivierte, leistungsfaule Dozenten und vor allem vor Ort ÄUßERST unangenehmes Personal, angefangen von der Dame (Fr. F.), die mich beim ersten Gespräch empfing über die Sekretärinnen – Fragen, Anliegen und Hinweise auf Mängel sind gänzlich unerwünscht! Das Konzept der FB hört sich hui an, wird ab pfui umgesetzt.
Anstatt, dass die Agenda nochmal dem tatsächlichen Bedarf der Kunden angepasst wird, wird einfach etwas angeboten, um von der ARGE möglichst viel abzuzweigen – der dumme ist schließlich derjenige, der an der FB teilnimmt, weil wichtige Sachen zu kurz kommen – unwesentliches (FiBU für einen Personaler??) zu sehr thematisiert.
Wir sitzen zu viert in einem Raum und selben Online-Kurs… Allesamt haben wir die gleichen Erfahrungen machen müssen!
Momentan haben wir seit gestern kein Papier auf dem WC, um die Hände abzutrocknen..
Mein FAZIT: NICHT EMPFEHLENSWERT! Die WBS lebt davon, dass sie der einzige Anbieter in best. Bereichen ist und offenbar ‘gut’ mit der ARGE zusammen arbeitet, denn diese gibt ja wiederum das geld des Steuerzahlers aus…
Schade!
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Morella 22.06.2012 um 12:22 Uhr
Hallo,
ich möchte meine Erfahrungen mit WBS Ravensburg mitteilen. Ich meldete mich zu einem Büroassistenzkurs an, in der Hoffnung, auf diese Weise meine Bewerbungschancen zu verbessern. Ich möchte anmerken, dass den Kurs selbst gezahlt habe.
Es begann mit den Bausteinen Excel und Powerpoint.
Excel war bei mir lange her.
Doch im Kurs lernte ich nur an einem einzigen von 10 Tagen etwas Neues! Der Unterricht kroch nur so dahin, alles wurde 10mal erklärt und in Frage gestellt. Am letzten Tag dann hetzte meine Dozentin nochmal schnell etwas Neues durch, das dann in der Prüfung allerdings nicht drankam.
Fazit: Dieser Baustein bewegt sich auf Schulniveau und man lernt hier nichts Neues, wenn man bereits einmal mit Excel zu tun hatte.
Mit Powerpoint ist es noch grässlicher, da meine Kenntnisse darin noch frischer sind. Es geht überhaupt nicht vorwärts.
Die Räumlichkeiten sind ok, allerdings sind die Headsets sehr billig. Man schwitzt schon nach 1h an den Ohren und abends hat man dermaßen die Nase voll vom Computer…
Das Personal behandelt einen wie im Kindergarten. Man wird ständig angesprochen, ausgefragt etc.
Ich bin Selbstzahler und habe wegen meines weiten Anfahrtweges gefragt, ob ich die Schulung nicht auch von zu Hause aus machen könne. PC, Schnelles Internet, Flatrate, Headset – alles vorhanden. Meine Anfrage wurde allerdings abgelehnt und so begann ich, mir meine Zeit selbst einzuteilen. D.h. ich ging früher, wenn ich schon mit den Übungen fertig war oder blieb auch mal einen Tag lang ganz zu Hause, wenn es wieder eine Endloswiederholung war.
Tja, und heute habe ich deswegen eins auf den Deckel gekriegt. Ich bin zu einem persönlichen Gespräch gebeten worden.
Und ich muss sagen, ich bin ziemlich sauer!
Ich zahle das selbst, also wieso darf ich nicht auch selbst entscheiden, wann ich mich dort nur langweile. Es kann ja nicht Sinn und Zweck sein, 6h lang im Internet zu surfen!
Ich habe jeden Tag Bewerbungen geschrieben – das ist erlaubt – aber bisher hat niemand auf diesen Kurs positiv reagiert. Ich erhalte genau die gleichen Reaktionen auf meine Bewerbung wie vorher.
Ich würde daher zumindest den Standort Ravensburg niemandem empfehlen.
Morella, 26
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Dirk 10.07.2012 um 14:45 Uhr
Hallo zusammen,
hat jemand Erfahrungen bei der WBS mit dem Erwerb von SAP-Beraterlizenzen gemacht ?? Wie ist die Qualität der Dozenten- wie gut (intensiv) ist die Vorbereitung auf die Prüfungen, wie gut ist das Schulungs- Infomaterial ??
Wäre für Infos seher dankbar
Dirk
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Christina Weichert 23.07.2012 um 15:37 Uhr
Liebe/ lieber Morella,
mit Bedauern stellen wir fest, dass Sie nicht mit der Qualifizierung zufrieden waren. Unsere LernNetz Live Qualifizierungen (mit Ausnahme der berufsbegleitenden Angebote) sind aus lizenzrechtlichen Gründen nicht von Zuhause besuchbar, eine regelmäßige Teilnahme aller Teilnehmer ist für die gesamte Lerngruppe und jeden Einzelnen sehr sinnvoll und von uns so gewünscht. Auch unsere Kunden, die nicht durch einen Kostenträger unterstützt werden, sind angehalten an Bausteinprüfungen (Lernerfolgskontrollen) teilzunehmen, da unsere Teilnehmerzertifikate eine abschließende Benotung / Erfolg beinhalten. Diese sind daher in der Arbeitswelt wertiger als reine Teilnahmebescheinigungen anderer Bildungsanbieter. Die getragenen Headsets entsprechen unserem Standard und werden bundesweit einheitlich bei über 5.000 Teilnehmern pro Jahr erfolgreich verwendet. Die von Ihnen besuchte Qualifizierung ist auch für Einsteiger in das Thema MS Office gedacht, daher war der Nutzen für Sie leider nicht wie von Ihnen erwartet. Gerne führen wir den Dialog bei Bedarf im persönlichen Kontakt weiter. Wählen Sie Ihre gewünschte Kontaktart auf unserer Webseite aus unter: wbstraining.de/kontakt
Freundliche Grüße
Christina Weichert
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Stefan 27.07.2012 um 23:31 Uhr
Also ich will es mal ganz vorsichtig formulieren:
Die Wertigkeit der Teilnahmebescheinigungen in der Arbeitswelt, egal ob von der WBS oder von anderen Anbietern, ist äußerst fragwürdig. Diese Bescheinigungen stehen nur in der jeweiligen Weiterbildungseinrichtung hoch im Kurs, haben aber keinerlei positive Auswirkungen bei potentiellen Arbeitgebern. Im Gegenteil, die Stimmung in einem Vorstellungsgespräch kann ganz schnell kippen, wenn man solche Bescheinigungen vorlegt, dies habe ich leider am eigenen Leib erleben dürfen.
Deshalb sollte man diese Bescheinigung nach Erhalt möglichst weit weg von der Bewerbungsmappe aufbewahren…
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Daniel Beckmann-Höhne 10.08.2012 um 10:47 Uhr
Hallo erstmal hier an alle und tut mir leid für die welche schlechte erfahrungen gemacht haben. Ich habe am 22.6.12 den Fachinformatiker angefangen und kann bis zum jetzigen Zeitpunkt 10.8.12 nichts negatives feststellen. Hier in Potsdam haben wir eine sehr gut eingerichtete Küche und Aufenthaltsraum. WC`s werden jeden Tag sauber vorgefunden.
Ich habe meinen Arbeitsplatz in einem Raum mit noch zwei anderen Kursteilnehmern in anderen bereichen und kann mich nicht im Ansatz beklagen. Der Leiter meiner Einrichtung hat mich bestens informiert bevor ich mich zur Umschulung entschlossen habe. Und auch die Sekretärin hat mich bei allen Fragen sehr gut unterstützt. mir fehlte zum Bsp.: ein Buch und bekommen hab ich es am nächsten Tag von ihr. Mein PC und das Internet arbeiten sehr gut und bisher hatte ich nichts woran mein PC scheiterte. Das einzigste was mir nicht gefallen hat war das Headset weil es an meinem Kopf drückte, hab mein eigenes mitgebracht Fall erledigt. Wir hatten bisher 3 Dozenten und auch zu denen kann ich nichts negatives sagen. Englisch wurde auf zwei Gruppen aufgeteillt wo in einer alle mit weniger guten kenntnissen waren und in der anderen alle mit guten. So war der Unterricht in kleineren Gruppen und es konnten alle gut mitarbeiten. Bei jedem Problem ist der Dozent vom vorgegebenen abgewichen und hat es so umgestalltet das am Ende der Teilnehmer den Stoff gelernt hat. Für Office wurden die Gruppen neu verteillt aber diesmal so das alle in den Gruppen verbleiben welche sich zum Präsenzuntericht auch treffen. Nun sind wir derzeit bei BWL/VWL was nicht wirklich interessant ist und so der Stoff jedenfalls für mich schwer lernbar ist. Der Dozent für diesen Stoff hat aber auch darauf reagiert und erklärt fast alles an Bsp.: die jeder verstehen kann und so bleibt hier auch vom Stoff was hängen (hoffe genug für die IHK. Diese Erfahrungen hab ich gemacht und wenn sich noch was neues zeigt schreib ichs gern wieder hier rein. Daniel Beckmann-Höhne Umschulung 2012 zum Fachinformatiker bei der WBS in Potsdam Wenn jemand eine Frage hat werd ich diese beantworten wenns mir möglich ist.
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Iason 10.08.2012 um 11:51 Uhr
@Dirk: Ich mache auch gerade einen Kurs bei der WBS zum SAP Anwendungsentwickler ABAP.
Ich kann davon nur abraten. Wirklich etwas beigebracht bekommt man hier nicht, und wenn ich das hier vorher gelesen/gewusst hätte, hätte ich nicht den Kurs belegt.
Meine Eindrücke:
Der Trainer liest einfach nur vor, teilweise in extrem schnellen Sprechtempo mit haufenweise Versprechern und Falschaussagen. Visualisierungen oder Sonstiges das komplexe Sachverhalte hätten erklären können, werden nicht genutzt, bzw. sind nicht vorhanden. Der Trainer ist selbst sehr unqualifiziert (Gescheiterte Existenzgründung und dann mal schnell SAP beigebracht), so das nachfagen auch keinen Sinn mehr macht.
Wenn man dies bei Verantwortlichen anspricht, wird das Problem ausgesessen (Wie es der Autor auch schon beschrieben hat), hauptsache das Jobcenter kann schön geschröpft werden.
Ich habe mich mit Anderen Schülern unterhalten, die SAP-Baraterkurse machen (ECM und CO), und dort habe ich von den gleichen Problemen gehört.
Die Jobsuche gestaltet sich auch sehr schwer, und ich glaube nicht das es mit der Zerti besser wird.
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Sam 03.09.2012 um 14:25 Uhr
Ich hab ebenfalls bei der WBS eine Fortbildung besucht diese dauerte allerdings nur 3 Monate (Webprogrammierer Kurs).
Die Fortbildung fand an dem Standort Trier statt, dies ist im Vergleich zu anderen ein recht kleiner Standort mit nur 3 Klassenzimmern.
Die Geräte und der Standort waren alle in einem Top Zustand. Bei Problemen hatte man schnelle und kompetente Hilfe gehabt.
Von den Dozenten war ich auch sehr zufrieden (hatte dort aber ebenfalls Glück gehabt).
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lilime 13.12.2012 um 16:17 Uhr
Hallo,
ich mache selber zur Zeit eine Qualifizierung zur Büroassistentin bei der WBS und kann die Aussage von Morella nicht nachvollziehen: In meinem Kurs ist eine Teilnehmerin, die nur einzelne Bausteine besucht. Die Möglichkeit scheint es also zu geben, daher verstehe ich nicht, warum das nicht genutzt wurde.
Abgesehen davon muss man auch Leuten mit wenigen bis gar keinen Kenntnissen in einem (oder mehreren Programmen) gerecht werden. Wenn einen das langweilt, hat man die Möglichkeit den Dozenten anzusprechen, Extraufgaben zu bekommen und in eine Arbeitsgruppe zu gehen.
Natürlich hängt das auch vom jeweiligen Dozenten ab, aber deswegen die WBS als unfähig oder ähnliches hinzustellen, finde ich übertrieben.
Ähnliches gilt für “Der Unbequeme”: Sie haben beim 1.Gespräch einen schlechten Eindruck gewonnen. Warum entscheiden Sie sich dann, trotzdem an der Fortbildung teilzunehmen? Keine Handtücher im Bad? Ganz schlimm, vielleicht einfach mal nachfragen? Notfalls mehrmals.
Ehrlich gesagt kann ich persönlich das ganze nicht nachvollziehen: An meinem Standort habe ich bis jetzt keine Schwierigkeiten und auch von anderen Teilnehmern aus meinem Kurs habe ich davon bis jetzt nichts gehört. Wenn ich ein Problem habe, wurde mir bisher immer geholfen und eine gewisse Verantwortung hat man auch als Teilnehmer….
Des Weiteren gehe ich nicht davon aus, dass eine Weiterbildung zertifiziert wird, wenn der Abschluss hinterher nichts wert ist. Hier würde ich schon gerne genauer wissen, aus welchem Grund eine Bewerbung abgelehnt wurde, also ob es wirklich ausschließlich am Zertifikat der WBS lag.
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lilime 14.12.2012 um 15:20 Uhr
Witzig, dass mein gestriger Kommentar gelöscht wurde: Andere Meinungen oder (kritisches) Nachfragen werden hier wohl nicht gerne gesehen… Schade, aber dann weiß ich wenigstens was ich von dieser Seite zu halten habe
22
Stefan 14.12.2012 um 22:40 Uhr
@lilime:
Dein Kommentar wurde keinesfalls gelöscht, warum auch? Wenn Du Dich etwas hier in den Kommentaren umsehen würdest, dann würdest Du feststellen, dass hier durchaus die freie Meinung erlaubt ist. Dein Kommentar war lediglich noch nicht freigeschaltet, deshalb hast Du ihn nicht gesehen.
Und trotz Deines letzten Satzes werde ich freundlich bleiben, denn Du kennst die andere Seite zu wenig, als dass Du Dir eine Meinung bilden könntest.
Deshalb immer locker durch die Hose atmen und nicht gleich rummaulen, dann klappt es auch mit dem Nachbarn.
Ich kann Dir versichern, dass dieses sogenannte WBS-Zertifikat in freier Wildbahn keinerlei Wertigkeit hat. Und ja, es kann durchaus für negative Stimmung sorgen. Ich habe es bei einem Vorstellungsgespräch vorgelegt und konnte zusehen, wie das Gesicht meines Gegenübers bei Sichtung des “Zertifikates” versteinerte, wo es vorher noch sehr aufgeschlossen und neugierig schaute. Ab diesem Zeitpunkt aber kippte die Stimmung und an eine Anstellung war nicht mehr zu denken.
Die Headhunter und Personaler sind doch auch nicht auf den Kopf gefallen und leben nicht in einer Scheinwelt. Sie kennen den Markt und deren Anbieter sehr gut. Ich habe dieses “WBS-Zertifikat” seitdem nicht mehr angefasst, weil es genauso viel Wert hat wie ein Sonnenschirm in der Arktis.
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lilime 15.12.2012 um 20:29 Uhr
Alles klar, sah für mich nicht danach aus und dann tut es mir leid, dass ich dir Unrecht getan habe
Allerdings würde mich interessieren, was Jobcenter & co dazu sagen, dass (nur WBS?)Zertifikate nicht anerkannt werden. Denn das bedeutet ja, dass (mal wieder) Gelder zum Fenster hinausgeworfen werden und die Teilnehmer ihre Zeit mit Sicherheit auch sinnvoll(er) verbringen könnten.
Abgesehen davon werden die Maßnahmen von Kostenträgern jährlich neu zertifiziert: Wieso, wenn sie im Prinzip nichts bringen?
Und: Gilt diese mangelhafte Anerkennung nur für Zertifkate oder auch für Umschulungen, die von der WBS ja auch angeboten werden.
24
Stefan 16.12.2012 um 06:44 Uhr
Für das Jobcenter ist es nur wichtig, dass die Arbeitslosen in Beschäftigung sind. Denn wenn diese in solche Schulungen gesteckt werden, zählen sie in diesem Moment nicht mehr als reine Arbeitslose, sondern sind für die Statistik des Jobcenters anders zu werten. Und das ist für das Jobcenter eigentlich nur ausschlaggebend. Dass dort Gelder hinausgeworfen werden, trifft den Nagel auf den Kopf. Es mag Personen beim Jobcenter geben, die wirklich an Deinem Wohl interessiert sind, aber im Grunde genommen zählen für das Jobcenter nur die Statistiken, egal wie sie die schönen können.
Rückblickend kann ich Dir sagen, dass mir die Weiterbildung/Zertifizierung nicht geholfen hat. Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass sie mir im Weg gestanden hat bei meiner Berufssuche. Den Job, den ich jetzt habe, habe ich eher durch die Kombination meiner beiden erlernten Berufe bekommen. Und wie es sich bei der WBS (und anderen Anbietern) mit Umschulungen verhält? Ich denke mal, da wird es außer der längeren Zeit die Du investieren musst keinen Unterschied geben.
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Anton 14.01.2013 um 11:00 Uhr
Erst mal super das ich so eine seite gefunden habe, und so ausfürlich uber WBS.Für meine feler bitte ich im forraus um entschuldigung…bin Russe und komme aus S Petersburg.Das hat aber mit meinem wissen in elektrotechnischen bereich nichts zu tun.Also.Ich mache seit c.a 7 monaten das WBS Tr. mit im bereich SPS Step 7..WBS Berlin.Wir sind so um die 7 schulen zusammen die das ganze mitmache über ganze Deitschland verteil.Was die Reume und PC angeht und das ganze drum herum – ist apsolut richtig..nur minus Punkte.Es ist einfach wansinn was heir abgeht für das geld was inwistier wurde – uber 10.000 ..Dazu kommt noch was die mitarbeiter veranschtalten.Wir-die Klasse in Berlin, wurden sogar als Dibe genant.Die ganze Klasse.Weil (angeblich) 2 MCC karten weg waren.Was aber von uns keine nachvollzien kann, da wir zusammen die kisten zugemacht haben, sogar mit strapse – .. kabelbinder.Dazu kommt, das die mitschüler richtig angeschrien werden von unserem Doktor..wenn er mall keinen S..x…mit seine Frau hatte…so denken die mitschüler.Obwohl wir alle über 30 j. sind und schon lange keine Kinder zum schlagen.Hier werde ich nur ganz grawirende vorfelle aufschreiben, sonst muss ich mir ne woche zeit nehmen für die arbeit.Persönlich ich würde am 3 januar rausgeschmissen (gekündigt) weil ich unter gelben schein nich zur schule erschien bin.Obwohl ich für die vergangene 6 monate im durchschnitt bei 94 prozent lige im programmiren.Darauf hin musste ich noch einen tag fehlen um mich wider zu reabilitieren…und wider teil nehmen zu dürfen.Meine Sachbearbeiterin hat sich nur am kopf kepackt.Und das grösste was mir lezte woche passiert ist.Ich sollte den ganzen Tag nich da gewehsen sein…ab 10 Uhr morgens bis 15 Uhr…Die haben es kontroliert.Darauf hin die ganze klasse…ER war da…Die wollen nicht mall höhren…und das ganze nur um die macht zu demonstrieren das wir abschaum sind und keine rechte hier haben.Weil ich mich seit dem ende letzes jahres angefangen zu beschweren.Nachweislich.Es ist einfach nich das, was ich mir vorgestellt hatte am anfang.Ja – ich krige guten zeugniss.Ich habe gute Noten…Aber zu welchem preis.Jeden Tag zu streiten, das ich nicht gefahlt habe und in der klasse war.Das unsere lehrer keine ahnung hat über das ganze was er hier beibringt.Das hier keine kinder sind, sondern mit berufserfahrung erwachsene menschen.Programirer,Ingenöre..und so weiter.Man könnte endloss schreiben…Fazit…- risige GeldWaschMaschine…das ganze.Keine anpassung an das mitschüler.Kein Respekt.
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xxx 08.03.2013 um 12:45 Uhr
Kurs: Oracle Java SE-Zertificate
dies besteht aus zwei Teile:
Erstes Teil ist für die Oracle-Zertefizierung überhaubt nicht nötig.
Zweites Teil werden für die Oracle-Zertifizierung entsprechende Themen behandel (Nicht für Informatiker geeignet. Trainer kann Fach-Begriff nicht erkläre. Mangel an Fach-kenntnisse von Java-Syntax sowie Vorkommen von falsche Aussage).
Wirkungslos sind mehrere Hinweise an Standort und Zentrale sowie schriftliche Beschwerde beim Arbeitsamt geblieben.
WBS-Beratung wird das gegen Teil behaupten.
Also Themen unter “Java Programming 1 bis 5″ im flyer werden nicht geschult. Die Oracle-Zertifizierung bezieht sich auf SE (Standart Edition). Flyer beinhaltet Themen der EE (Enterprise Edition). Die restlichen Themen im Flyer sind Kein Bestandteil der Oracle-Zertifizierung. Auf WBS-Zertificate steht entweder “Java Programming 1 bis 5″ oder die tatsichlich geschulten Themen, wenn man daruf besteht. Sicher kein Flyer Theme!
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Klaus 05.04.2013 um 23:23 Uhr
Hallo,
ich kann die negativen Erfahrungen nicht nachvollziehen. Ich nehme gerade am SPS-Step7-Kurs in Berlin teil, bis jetzt (habe gerade den Grundkurs hinter mir) macht mir die Sache grossen Spass, die Teilnehmer vor Ort sind bis jetzt nett, die Trainerin fachlich kompetent. Was manchmal etwas nervt sind manche Fragen einiger Teilnehmer in der Lernkette, die Trainerin hat aber erstaunlich viel Geduld. Den Bericht von Anton kann ich so nicht bestätigen. Prüfungen(wozu braucht man sie überhaupt ? Man lernt doch für sich selbst), Zertifikate sind nicht so wichtig, entscheidend ist doch das Wissen, was man mitnimmt und was man daraus macht.
Für mich ist das virtuelle Klassenzimmer(Lernnetz) eine neue interessante Erfahrung.
Wenn Euch etwas nicht gefällt, seid Ihr entweder im falschen Kurs, habt vielleicht einen weniger geeigneten Trainer erwischt oder eine Gruppe mit Nörglern.
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Jacky 11.04.2013 um 08:43 Uhr
Hallo zusammen .ich absolviere am Juli eine Weiterbildung zu Kauffrau im Gesundheitswesen muss vorab einen Eignungstest schreiben .konnte mir jemand sagen worauf ich achten muss und was der Test beinhaltet ob da allgemein wissen beinhaltet.bitte um antwort habe Angst zu versagen ;-(
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XXX 26.04.2013 um 15:00 Uhr
Ich möchte es mal so formulieren: Die wertigkeit der Zertifikate am Markt hängt sehr stark von den Erfahrungen der Personaler mit dem Clientel das von den jeweiligen Anbietern Zertifiziert wurde. In meinem Kurs zum FISI befand sich eine Person die mich zu Nachdenken brachte über die Frage “lassen die hier jeden einfach so in den Kurs rein?”. Er war unterste Schublade totale Verweigerungshaltung und wird hofiert wie ein König **kopschüttel**. wenn der sich auf dem Markt bewirbt mit dem Zertifikat und sich so benimmt wie hier dann braucht bei diesem Arbeitgeber keiner mehr von der WBS aufzutauchen – Diese Teilnehmer vernichten Chancen von Allen. Aber sie werden von der Arge gesondert geschützt und man solle sich nicht so haben
er würde ja seine Ergebnisse bringen >:-) . Eine Person kann auf dem Markt auf einen Schlag ein Zertifikat entwerten ganz egal wie gut es ist, Teilnehmer wie auch Anbieter können sich auf den Kopf stellen und können daran nichts mehr ändern dass durch 1 Person hunderte von Arbeitsplätzen geblockt werden für Teilnehmer. In diesem
Sinne, Kopf hoch die zukunft wird es schon bringen und viel Glück für alle Absolventen auf dem Markt, der sehr schwer umkämpft und verlogen ist
XXX
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Skaleta 03.05.2013 um 18:35 Uhr
Ich bin auf diese Seite gestoßen, weil ich mich heute noch mehr als sonst über einen total unfähigen Trainer aufgeregt habe. Unfähig nicht in der Hinsicht, dass er nicht versteht, was er zu vermitteln versucht. Aber eben nur versucht zu vermitteln. Ich besuche den Kurs Büroassistenz mit dem Modul Arbeitsrecht. Nachdem dieser Baustein abgeschlossen war (3 Wochen) freute ich mich auf den nächsten Baustein, denn der Trainer war super. Ich konnte viel mitnehmen und habe mich wirklich jeden Tag auf den Unterricht gefreut. Nun war Trainerwechsel. Und seit 2 Wochen bin ich nur noch genervt. Der Herr ist Mathematiker. Soweit so gut. Baustein Excel. Ich muss dazu sagen, ich bin gelernte Kauffrau für Bürokommunikation, allerdings hatte ich nie viel mit excel zu tun,(mal ein bisschen eintragen und zusammenrechnen, da was verschieben etc.). In der Ausbildung(ist schon einige Jahre her) war excel noch kein Thema. Dieser Baustein ist ein Grundkurs. Der Trainer ist Rentner und Mathe seine ganze Leidenschaft. Leider geht er davon aus, dass dieses bei jedem der Fall sein muss und hüpft von einem Beispiel zum nächsten. Er ist sehr nett, doch leider reicht dieses nicht aus. Wir (ich bin nicht die einzige – 80 Prozent kommen nicht mit, die die mitkommen hatten schon mal einen Kurs in excel) können nicht nachvollziehen, was er uns vermitteln möchte und bei Nachfrage führt er dann ein komplett anderes und verkompliziertes Beispiel vor, anstatt die Aufgaben vernünftig durchzugehen, die nicht verstanden wurden. Sprich, er geht einfach davon aus, dass jeder das schon kann, was er selbst kann. Heute haben ihn darauf angesprochen, woraufhin er bemüht war, es an einem anderen Beispiel nochmal zu erklären.
Allerdings mit einer sehr genervten und herablassenden Vorführung. Zudem sagte er uns, dass mit 50% die Prüfung bestanden sei und das kriegt man hin nach seiner Prüfungsvorbereitung.
Das heisst: Ich bestehe die Prüfung und habe trotzdem keine Ahnung. Viele im Kurs haben einfach “abgeschaltet”. Ich habe mich zuhause hingesetzt und mir das nacherarbeitet. Das kann es ja wohl nicht sein. Keine Ahnung, wie das weiter gehen soll, denn nach diesem Baustein haben wir ihn immer noch bis Juni. Dabei hatte es so toll angefangen. Man sieht also, der Unterricht steht und fällt mit den Trainern.
Zu unserem Standort kann ich sagen, dass die MA super nett sind, stets ein offnenes Ohr haben und hilfsbereit sind. Die Räume und WC´s sind alle sauber und es herrscht ein gutes Miteinander. Zur Technik kann ich nicht allzu viel beitragen, bei uns läuft alles. Mein Headset, welches mal kaputt war, wurde sofort ausgewechselt. Ich bekomme allerdings mit, dass es an anderen Standorten des öfteren technische Schwierigkeiten gibt u.a. Verbindungsprobleme und Abstürze.
Nun ja, ich habe wenig Hoffnung, dass ein Trainerwechsel stattfindet, nachdem ich hier gelesen habe, dass die Bewertungen sowieso im Papierkorb landen. Gerade um kompetentes Personal sollte die WBS bemüht sein, wen sie einstellen und auf die Umfragen ohne wenn und aber eingehen. So mache ich halt das Beste draus, werde mich allein hinsetzen und mir das beibringen, was der Trainer machen sollte. Was nicht heisst, dass man nicht üben soll, was man gelernt hat. Nur- lernt man bei ihm nicht und dafür hätte ich diesen Kurs nicht besuchen müssen (diese Bausteine, meine ich)
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Dirk 08.05.2013 um 14:22 Uhr
Hallo zusammen!
Danke erstmal für diesen informativen Erfahrungsbericht.
Jetzt, wo der Artikel nun schon etwas älter ist wollte ich nochmal nachfragen. Es könnte ja sein, dass sich im Laufe der Zeit etwas verbessert/ verändert hat…
Ich spiele mit dem Gedanken, bei der WBS in Berlin den Kurs “Online-Marketing mit E-Commerce” zu belegen (mit Bildungsgutschein). Ich habe internationale BWL und Business Management studiert und denke, dass das eine recht sinnvolle Ergänzung bzw. Erweiterung wäre. Zumal ich zur Zeit doch echt Schwierigkeiten bei der Jobsuche habe.
Kann mir hier jemand vielleicht konkret etwas zu diesem Kurs sagen – natürlich besonders in Hinblick auf Qualität der Dozenten/ Materialien etc. und vielleicht auch über den “Wert” eines solchen Zertifikats?
Oder vielleicht kann mir jemand gute alternative Bildungsträger in Berlin nennen, die Ähnliches anbieten?
Also dann schon mal vielen Dank für jedwede Antwort :)