Blogbeitrag

30 | 122010

Windows 7 Service Pack 1 – Bald ist es soweit

Geschrieben von um 0:29 Uhr

Lange wird es nicht mehr dauern und dann ist das erste Service Pack für Windows 7 fertig. Ganz nach Tradition werden mit dem Service Pack viele Bugfixes zusammengefasst, die sich seit der Veröffentlichung von Windows 7 ergeben haben und gleichzeitig noch nicht geschlossene Sicherheitslücken ebenfalls behandelt.

Außerdem soll die allgemeine Stabilität des Betriebssystems verbessert werden. Neue Features sind aber für Windows 7 nicht zu erwarten, lediglich für Windows Server 2008 R2 gibt es „RemoteFX“. Damit können bei Remoteverbindungen auch grafische anspruchsvollere Effekte wie die Aero-Oberfläche und mehrere Bildschirme dargestellt werden.

Updatemöglichkeiten

Das Service Pack 1 wird es sowohl in einer Standalone-Version geben, die wahrscheinlich deutlich mehr als 1GB groß sein wird, als auch in einer angepassten Version für das Windows Update.  Besonders die Standalone-Version wird sich lohnen für Personen, die mehrere Rechner im Netzwerk besitzen, auf denen Windows 7 läuft. So kann man das Service Pack einmalig herunterladen und so auf allen Rechnern verteilen. Sinnvoll ist die Standalone-Version aber auch, wenn man seinen Rechner neu installiert. So kann man dann gleich nach der Installation das Service Pack nachschieben, um vor dem ersten Internetbesuch alle wichtigen Sicherheitslücken schon geschlossen zu haben. Wer die Standalone-Version nicht herunterladen möchte, der bekommt die Updates über die automatische Updatefunktion angeboten. Hier werden nur die noch nicht installierten Updates angeboten, die zum Service Pack gehören, was die Größe des Service Packs so auch erheblich schrumpfen lässt.

Blocker Tool Kit

Für Firmenkunden hat Microsoft das Windows Service Pack Blocker Tool Kit veröffentlicht, mit dem man die automatische Installation des Service Packs über das Windows Update verhindern kann. Somit haben Firmenumgebungen Zeit, das Service Pack ausgiebig in Ihrer Umgebung zu testen, ob es eventuell zu Fehlern in Verbindung mit in der Umgebung eingesetzter Software kommt. Durch das Tool Kit ist es aber nur für ein Jahr ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung des finalen SP1 möglich, die Installation zu verhindern. Selbstverständlich ist dieses Tool Kit auch für Privatkunden nutzbar, die erst einmal abwarten wollen, ob das Service Pack auch wirklich fehlerfrei läuft oder die Bedenken haben bezüglich ihrer eingesetzten Software.

In jedem Falle ist es ratsam, vor dem Installieren des Service Packs ein Backup des laufenden Betriebssystems anzulegen. Denn sicher sein kann man sich nie, dass alles fehlerfrei funktioniert beim Update. Nutzer von neuen Computern, auf denen auch ausschließlich neue Hard- und Software betrieben wird, werden hier sicherlich die Nase vorn haben und auch weitgehend gefahrlos das neue Service Pack installieren können, zumal der Großteil der Patches sowieso schon auf dem Rechner vorhanden sein wird, sofern man seinen Rechner regelmäßig mit den neusten Updates versorgt.

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