Blogbeitrag
13 | 092010
MCITP:EA – Prüfung Teil1
Geschrieben von Stefan um 0:23 Uhr

Am Freitag war es so weit, ich hatte meine erste Prüfung für meine Zertifizierung zum MCITP:EA. Und dieses Examen verlief auch ganz nach meinen Vorstellungen!
Für den MCITP:EA werden insgesamt 5 Examen benötigt:
Ich habe nun eine der 5 Zertifizierungsprüfungen erfolgreich abgeschlossen, nämlich die 70-680!
Diese beinhaltet folgende Themengebiete:
- Installieren von Windows 7, Aktualisieren und Migrieren auf Windows 7
- Bereitstellen von Windows 7
- Konfigurieren von Hardware und Anwendungen
- Konfigurieren der Netzwerkverbindungen
- Konfigurieren des Ressourcenzugriffs
- Konfigurieren von Computern für mobile Benutzer
- Überwachen und Warten von Windows 7-Computern
- Konfigurieren der Sicherung und Wiederherstellung
Das gibt nun erst einmal etwas Aufschwung und man sieht auch endlich mal ein Ergebnis der in Kauf genommenen Mühen! Nun steht ein etwas schwereres Thema an, die 70-640, “Konfigurieren von Windows Server 2008 Active Directory“.
Distance Learning
Generell komme ich mittlerweile mit dem Distance Learning ganz gut zurecht. Es ist schon etwas gewöhnugnsbedürftig und hat nicht nur Vorteile, wie ich in diesem Artikel bereits geschildert habe. Aber man ist ja erwachsen und weiß, sich an solche Situationen anzupassen. Auf jeden Fall ist viel Eigeninitiative gefragt, denn ohne diese geht man früher oder später baden.
Die gesamten Übungen führen wir mit virtuellen Betriebssystemen durch. Dazu steht in unserem Lernzentrum ein Server zur Verfügung, auf dem Microsofts “SCVMM” läuft, der System Center Virtual Machine Manager. Mit diesem Manager ist es möglich, eine große Anzahl an virtuellen Betriebssystemen bereitzustellen und zu verwalten.
Der SCVMM wird über die Browseroberfläche aufgerufen und mit dem entsprechenden Login der Domäne kommt man dann zur eigentlichen Verwaltung seiner virtuellen Maschinen.
Man kann (theoretisch) beliebig viele virtuelle Maschinen anlegen. Ebenso ist es problemlos möglich, Imagedateien einzubinden, die man zur Installation benötigt, beispielsweise eine Installations-DVD für Windows Server 2008.
So kann man sich schnell ein neues Betriebssystem installieren, mit dem man diverse Übungen durchführen kann. Sollte es hier zu irgendwelchen Fehlern kommen, so löscht man die angelegte virtuelle Maschine einfach und legt eine neue an.
Sicherlich, hier und da ist es gewöhnungsbedürftig, sich auf diese Art und Weise ein Netzwerk zusammenzustellen, um dort komplexe Aufgaben zu lösen. Gerade wenn man noch nicht viel mit Netzwerkumgebungen zu tun hatte, würde man hier sicherlich auch gerne einmal den ganzen mechanischen Teil durchspielen, indem man die entsprechenden Server aufbaut mit der nötigen Hardware, das Netzwerk verkabelt, um sich dann an die Konfiguration zu setzen. Denn hier und da kann es auch schwerfallen, sich die Struktur des Netzwerkes virtuell vorzustellen. Jedoch sind virtuelle Netzwerklösungen immer häufiger in Unternehmen zu finden, da sie gegenüber dem bisherigen Netzwerk eindeutig finanzielle Vorteile bieten und dazu noch platzsparend sind und weniger Arbeitsaufwand benötigen.
Aus diesem Grunde ist es dann auch eher zu verschmerzen, dass man die Vorarbeiten mit dem Server auslässt und die knapp bemessene Zeit eher mit wichtigen Dingen ausfüllt. Denn wie gesagt, mit dem nächsten Abschnitt der Weiterbildung wird es nicht gerade einfacher…
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Kategorie » Distance Learning «
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