Blogbeitrag
17 | 072010
Tief im Sommerloch
Geschrieben von Stefan um 15:38 Uhr
Ja, was soll ich sagen: Das Sommerloch hat mich voll erwischt. Einige werden sich bestimmt schon gefragt haben, warum es so ruhig um mich geworden ist und ob ich überhaupt noch da bin.
Mir geht es so wie vielen in den letzten Tagen. Die Hitze macht einen einfach platt! Und das wir Berliner es etwas schwerer haben, als manch anderer hier in Deutschland, das klingt nicht übertrieben, denn wir haben seit gut zwei Wochen unter einer anhaltenden Hitzewelle zu leiden. Hier gibt es keine Abkühlung, nur Hitze. Im Unterschied zu dem Westen Deutschlands, wo es heftige Unwetter gab, ist es hier einfach nur heiss. Es soll zwar lokal hier in Berlin zu einzelnen Schauern und Gewittern gekommen sein, aber Berlin ist groß und diese Schauer kommen eben nicht überall herunter und so muss man eben weiter in seinem eigenen Saft dahinschwitzen. Teilweise ist das Thermometer kaum unter 30 Grad gefallen und das auch in der Nacht. Und da einen einigermaßen erholsamen Schlaf zu finden ist nahezu unmöglich.
Ich meine, man freut sich ja, dass es nun wärmer ist, ich bin eh kein Wintermensch. Ich schwitze lieber, als dass ich friere. Aber wenigstens in der Nacht könnte es sich etwas abkühlen.
Zwangsläufig kommt man sich so auch den ganzen Tag gerädert vor und mag sich kaum bewegen. Man hält in rhythmischen Abständen den Kopf unter den kalten Wasserhahn und hört es zischen und man hat irgendwie Lust auf gar nichts.
Der einzige Ort, an dem man es dann einigermaßen aushalten kann, ist einer der vielen Badeseen hier in Berlin. Und da sind wir Berliner schon reich gesegnet. Außerdem genießt man solche leider viel zu kurzen Momente in den teilweise klimatisierten Bussen der BVG. Man will dann gar nicht mehr aussteigen, wenn man erst einmal in die kühle Klimazone der gelben Busse eingetaucht ist! Leider ist aber jede Fahrt irgendwann vorbei und der Hammerschlag wartet hinter der Ausgangstür…
Einen kurzen Moment der Abkühlung bietet ebenso der Besuch einer Eisdiele. Wenn man sich abends dort hinsetzt und sich einfach mal einen solchen Teller bestellt:
Leider ist aber das auch nur von kurzer Dauer, denn hier zeigt sich auch ein entscheidender Nachteil des warmen Wetters. Der Inhalt dieser Teller schmilzt irgendwie schneller weg, als einem lieb ist und bevor man sich versieht, ist schon nichts mehr auf dem Teller, was man essen könnte!
Klar ist, dass man bei diesem Wetter alles andere im Kopf hat, als sich Tag für Tag an den Computer zu setzen und einen Artikel zu schreiben. Wobei die Gedanken daran ja eigentlich da sind und die Ideen auch. Aber das Fleisch ist zu schwach und möchte nicht am Stuhl festgeklebt warten, bis das Hirn soweit ist und den Artikel fertig gedacht hat.
Aber es wird auch wieder eine angenehmere Zeit kommen. Und dann wird es auch wieder mehr Spaß machen, technisch anspruchsvollere Artikel zu schreiben. Also haltet durch, es wird auch mal wieder etwas interessanteres von mir zu lesen geben!
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Kommentare: 2
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Tanja 18.07.2010 um 08:55 Uhr
Ich bin ja auch ein absoluter Sommermensch, aber letzte Woche wurde es mir auch langsam aber sicher zuviel. Man wird immer träger und mag sich fast gar nicht mehr bewegen, weil einem ohne Bewegung schon das Wasser vorne und hinten runter läuft. Da wird es schwer noch wirklich produktiv was zu tun :roll:
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Paola 18.07.2010 um 12:56 Uhr
Für mich ist es um so schöner, denn wir verbringen viel Zeit zusammen und unternehmen schöne Dinge. :smile:
Ich liebe Dich!!