Blogbeitrag

30 | 042010

Macht Windows 7 Probleme?

Die Problembehandlung unter Windows 7

Geschrieben von um 2:00 Uhr

Jeder, der seinen Rechner täglich nutzt, wünscht sich einen zuverlässigen Rechner, der stabil und möglichst fehlerfrei läuft. Das ist aber meist ein Wunschdenken, denn je mehr man sein Arbeitsmittel benutzt, desto mehr Fehler können auch auftreten. Es ist nun mal so, wo gehobelt wird, da fallen auch Späne. Und wenn man z.B. eine Vielzahl an Software einsetzt, dann kann es auch hier einmal dazu kommen, dass etwas schief geht und eine Software Fehler verursacht.

Man hat aber unter Windows 7 mittlerweile einige Möglichkeiten, sich unterschiedlichste Informationen über die Stabilität seines Betriebssystems anzeigen zu lassen, um so auftretende Probleme zu erkennen und gegebenenfalls zu beheben.

Probleme erkennen mit dem Wartungscenter

Windows 7 bietet eine zentrale Anlaufstelle für Problembehebung an mit dem sogenannten „Wartungscenter“. Dies ist z.B. über die Fahne in der Taskleiste zu erreichen, aber auch zu finden in der Systemsteuerung.

Das Wartungscenter zeigt "Flagge".

Das Wartungscenter bietet in der Übersicht eine Zusammenfassung an, ob auf dem System irgendwelche Fehler festgestellt wurden, wie z.B. noch nicht durchgeführte Updates von Windows 7 oder Fehler mit einem deaktivierten Virenscanner. Sowie das Wartungscenter Probleme feststellt, gibt es auch eine Warnung in der Taskleiste aus, je nach Schwere der Probleme werden diese in unterschiedlichen Farbwerten im Wartungscenter dargestellt. Diese Probleme sollte man ernst nehmen und sich um eine Behebung möglichst zeitnah kümmern.

So sollte es im Wartungscenter nicht aussehen.

Aber nicht nur zur Fehlerbehebung lohnt sich ein Blick in das Wartungscenter, man kann dort auch Einblick nehmen in alle wichtigen Einstellungen von Windows 7. So würde man dort beispielsweise auch sehen, wenn z.B. die Überwachung der Windows Updates deaktiviert wurde, wie ich es testweise einmal eingestellt habe.

Eine deaktivierte Überwachung kann zu Problemen führen.

Dies hätte nun zur Folge, dass man keine Meldung mehr bekommen würde, wenn es neue Updates für Windows 7 gibt, je nachdem wie die Updatefunktion eingestellt ist. Das wäre sehr schlecht, gerade wenn wichtige Updates veröffentlicht wurden, die zur Sicherheit des Systems wichtig sind.

Man hat unterhalb des Eintrages einen direkten Link, die Überwachung wieder einzuschalten.  Mit einem Klick auf diesen Link sieht man dann auch gleich die Warnung, dass die Einstellungen der Updates nicht empfehlenswert sind.

Diese Meldung hätte man fast übersehen.

In meinem Falle wird angezeigt, dass die Updates gänzlich deaktiviert wurden, man hätte keinerlei Updates übermittelt bekommen. Heikle Sache, aber es war ja nur ein Beispiel! ;-)

Man sieht aber an diesem Beispiel, dass es durchaus Sinn macht, in Abständen seine Einstellungen zu überprüfen, um früh genug Problemquellen zu erkennen und die daraus resultierenden Fehler zu verhindern. Denn wenn das Kind erst einmal in den Brunnen gefallen ist, dann ist es zu spät.

Probleme und ihre Lösungen

Ich muss ganz ehrlich sagen, die Problembehandlung unter Windows XP war einfach eine Zeitverschwendung. Die Antworten waren alles andere als hilfreich und irgendwann hat man sich dann doch (wenn man konnte) ins Internet begeben und dort das heilige Orakel mit den 6 Buchstaben bemüht.

Die Problembehandlung unter Windows 7 macht da schon einen besseren Eindruck und wenn man mal ein Problem hat, dann lohnt es sich durchaus mal ein Blick in diese zu werfen.

Übersichtsseite der verbesserten Problembehandlung.

Es werden hier in der Übersicht schon einzelne Kategorien angezeigt, mit der man seine Suche schon im Vorfeld eingrenzen kann. Auch hat man zusätzlich noch die Möglichkeit, am unteren Rand einen Haken zu setzen, um Problembehandlungen vom Windows-Onlinedienst abzurufen. Dies kann sich schon lohnen, da dort aktuellere Lösungen verfügbar sein können, als in der lokalen Problembehandlung.

Auf der linken Seite findet man noch weitere Möglichkeiten. Hier findet sich der Punkt „Einen Freund fragen“, was die von XP bekannte „Remoteunterstützung“ darstellt. Hier kommt auch eine ungeübte Person sehr gut damit zurecht, da es um einiges einfacher geworden ist als noch unter XP. Eine ausführliche Anleitung zu „Easy Connect“ ist auf den Seiten von Dr. Windows zu finden.

Weiter hat man auch auf der linken Seite einen Tätigkeitsverlauf, der alle angezeigten Problemfälle speichert. So kann man hier noch schneller eine Lösung suchen, die man sich schon einmal hat anzeigen lassen.

Fazit

Das Wartungscenter von Windows 7 ist eine gute Anlaufstelle, um Probleme mit Windows 7 zu erkennen. Hier hat man eine gute Übersicht über alle relevanten Einstellungen und dem momentanen Zustand seines Systems. Die hier zentralen Infos musste man sich in früheren Versionen von Windows meist mühsam zusammensuchen. Somit kann man sein neues Betriebssystem auch einfacher pflegen.

Ebenso hat sich die Problembehandlung unter Windows 7 zum Positiven verändert. Hier bekommt man nun auch endlich brauchbare Hilfe für seine Probleme und kann sich so unter Umständen eine fachmännische Beratung ersparen, mit der meist ja auch weitere Kosten verbunden sind. Wenn man dann aber doch einmal um die Hilfe eines Außenstehenden nicht mehr herumkommt, kann man hier die Funktion „Easy Connect“ nutzen, die sich hinter dem Punkt „Einen Freund fragen“ verbirgt. Damit kann man schnell und einfach eine Verbindung zu seinem Computer erlauben und einem Helfer den Zugriff auf seinen Rechner ermöglichen.

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Kommentare: 6

  1. 1

    Fred Heidelberger 08.05.2010 um 18:03 Uhr

    Hallo, ich habe 2 Probleme mit Windows 7 und weiß nicht wie ich sie lösen kann.
    1. Mein Coprozessor wird nicht erkannt, Fehler wird zwar erkannt, updaten nicht möglich. Ich habe Intel(R) Pentium(R) Dual CPU E2200 @ 2.20GHz, 2200 MHz
    Rechner.
    2. Mein DVD Brenner startet seit der Windows 7 Installation keine DVD mehr, er liest die DVD gar nicht. Laufwerk nach überprüfung aber ok
    Vielen Dank für Hilfe
    Mfg
    Fred

  2. 2

    Stefan 08.05.2010 um 18:44 Uhr

    Hallo Fred!

    Zum Prozessor:
    1.:
    Welcher Fehler wird denn erkannt und wo wird Dir dieser angezeigt?

    2.:
    Schau mal bitte im Taskmanager unter dem Reiter “Leistung”, tauchen dort beide Prozessoren auf oder nur einer? Hier als Beispiel, wie es bei meinem Core2Duo aussieht.

    3.:
    Das Gleiche im Gerätemanager , wie viele Prozessoren werden Dir dort angezeigt?

    Zum DVD Laufwerk:
    1.:
    Welchen Anschluss besitzt das Laufwerk? S-ATA oder IDE?

    2.:
    Kann das Laufwerk noch CD’s lesen oder geht das auch nicht mehr?

    3.:
    Wird das Laufwerk im Gerätemanager angezeigt? Welche genaue Produktbezeichnung des Laufwerks wird dort angezeigt?

    Mit diesen Antworten kann man Dir vielleicht besser weiterhelfen.

    Viele Grüße!

    Stefan

  3. 3

    Fred Heidelberger 14.05.2010 um 07:57 Uhr

    Hallo Stefan,
    Windows 7 sagt, dass für den Coprozessor kein Treiber installiert ist. Ich habe, da es ein Medion Computer ist, dort nachgefragt, bekomme aber keine Antwort wo ich den Treiber herunterladen kann.

    Mein DVD Laufwerk ist IDE, CDs werden anstandslos gelesen.

    MfG
    Fred

  4. 4

    Stefan 14.05.2010 um 13:56 Uhr

    Das leidige Thema Medion, ich habe dazu sehr viel negative Ergebnisse gefunden zu deren Support…

    Da wirst Du selbst aktiv werden müssen. Fang hier am besten auf der Service-Seite von Medion an, dort suche entweder nach der MSN-Nummer Deines Gerätes oder in der entsprechenden Produkt-Kategorie.

    Ich habe einige Google-Ergebnisse gefunden von Medion-Geräten, bei denen Dein Problem am SMBus-Treiber gelegen hat. Dieser ist Teil des Chipsatz-Treibers und wohl oft Schuld an diversen Fehlermeldungen.

    Schau Dir mal diesen Beitrag an, dort ist ein interessanter Lösungsweg geschildert, der auch Dir helfen könnte. Dieser könnte auch das Problem mit dem Laufwerk lösen.

    Bezüglich des DVD-Laufwerks könnte auch noch helfen, mal das aktuelle Codec-Pack für Windows 7 zu installieren. Hier findest Du weitere Infos dazu.

    Kannst Dich ja mal melden, ob die Tipps geholfen haben.

  5. 5

    JürgenHugo 11.07.2011 um 15:54 Uhr

    “noch nicht durchgeführte Updates von Windows 7 oder Fehler mit einem deaktivierten Virenscanner”

    Na, DAS liegt aber nich an 7, sondern daran, das man nicht aufpaßt! Bißchen muß man sich halt ums OS kümmern.

    Bei der Win-Hilfe bin ich allerdings anderer Meinung – bis “mich da geholfen wird”, da hab ich längst woanders nachgeschaut. Ich bin von 7 eigentlich positiv überrascht – läuft recht stabil.

    Das ab und an mal Fehlermeldungen kommen – nun ja, die meisten klick ich weg. Richtig “gecrasht” ist mir 7-32 nur 2x auf dem 2. PC, als ich den grünen Fortschrittsbalken mittels Tool auf blau umstellen wollt (nach SP1) – da hab ich halt jeweils das letzte Image wieder aufgespielt.

    Auf dem Haupt-PC mit 7-64 ging das mit dem Balken problemlos. Sowas hak ich aber mittlerweile ab. :cool:

    Ordentliches Backup + Image, und das alles automatisiert – dann kann nicht viel schiefgehen. Bzw. man kommt irgendwie wieder zurück… ;-)

  6. 6

    Stefan 13.07.2011 um 14:36 Uhr

    Das sind wahre Worte:
    An einem Backup kommt man nicht mehr vorbei, wenn man ordentlich arbeiten will, auch wenn Windows 7 mittlerweile sehr stabil läuft, in meinen Augen noch stabiler als XP.

    Klar, wo gehobelt wird, fallen auch mal Späne. Aber meist geschehen irgendwelche Systemcrashes in Verbindung mit anderer Software und nicht, weil das System einen Hau hat.

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