Blogbeitrag

23 | 042010

Checkliste für eine sichere PC-Umgebung

Auftakt zur Artikelserie für eine sichere Arbeitsumgebung

Geschrieben von um 4:07 Uhr

Gerade in der heutigen Zeit, in der nahezu alles auf elektronischem Wege abgewickelt wird, ist es umso wichtiger, dass man sich vor Gefahren schützt, die dem elektronischen Fortschritt auf dem Fuße folgen. Denn wo Licht ist, da ist auch Schatten.

Die technischen Möglichkeiten, die heutzutage jedem Interessierten zur Verfügung stehen, sind schier unbegrenzt. Und natürlich kann man diesen Fortschritt nicht nur für sinnvolle Dinge nutzen. Gerade für Hacker bietet sich hier ein wahres Paradies an. Dabei geht es den Hackern längst nicht mehr nur darum, Daten der betreffenden Computernutzer auszuspähen, um diese zu missbrauchen. Mittlerweile werden die kompromittierten Computer dazu genutzt, weitere Straftaten zu begehen, indem sie beispielsweise zu einem Botnetz zusammengeschaltet für groß angelegte Hackerangriffe genutzt werden. So wurde beispielsweise auch der Angriff auf Google im Dezember 2009 von einem Botnetz aus durchgeführt.

Nicht immer bekommt man mit, wenn sich Eindringlinge breit machen...

Gut, man könnte jetzt sagen, man hat ja nichts damit zu tun. Dumm nur, dass viele Computernutzer unwissend vielleicht schon längst zu Helfern geworden sind, ohne dass sie etwas davon mitbekommen. Statistisch ist es unmöglich, eine genaue Zahl aufzustellen, wie viele Rechner weltweit wirklich zu einem Botnetz gehören. Alleine der Wurm „Conficker“ zeigte hier, wie viel Potential in solchen Botnetzen stecken kann. Dabei gibt es einfache Regeln, die man befolgen kann, um solche Infektionen am eigenen Rechner oder im eigenen Netzwerk so gering wie möglich zu halten.

Eines muss von Anfang an klar sein

Die Absicherung des eigenen Computers ist kein Prozess, der irgendwann abgeschlossen ist. Es reicht nicht aus, sich auf den durchgeführten Maßnahmen auszuruhen und der Meinung zu sein, dass man nun abgesichert sei. Es ist ein sich ständig wiederholender Prozess, denn alleine durch Änderungen am eigenen Rechner, durch neue Updates von Betriebssystemen und Software, durch Umbau der Infrastruktur des heimischen Netzwerkes kann die zuvor durchgeführte Absicherung wieder hinfällig sein. Deshalb sollte man in regelmäßigen Intervallen immer wieder nach dem Rechten sehen, um neue Gefahren rechtzeitig zu erkennen.

Fortsetzung

In der nächsten Zeit werde ich nach und nach in mehreren Artikeln das Thema Sicherheit behandeln und so die wichtigsten Punkte für eine Checkliste erstellen, auf was man achten sollte beim Absichern des eigenen Computers oder des heimischen Netzwerks. So kann dann auch jeder nicht ganz so erfahrene Nutzer seinen Anteil dazu beitragen, das Internet ein Stück weit sicherer zu gestalten.

Artikelserie auf einen Blick

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