Blogbeitrag
25 | 032010
Den Desktop stylen mit RocketDock
Geschrieben von Stefan um 18:15 Uhr

Manch ein Windows- Nutzer mag schon neidisch auf einen Mac geschaut und dort die schöne Apple- Dock bewundert haben. Doch diese Neider können sich dies auch auf ihren Windows- Rechner zaubern. Mit RocketDock.
Mit der Freeware RocketDock kann man seinen Desktop sehr komfortabel aufräumen und um eine sehr hilfreiche Anwendung erweitern. RocketDock verfügt über eine Vielzahl an nützlicher Funktionen, um seinen Desktop aufzuräumen und Anwendungen zentral zu starten mit einer teils erheblichen Minimierung an zusätzlichen Klicks. Und auch wer einen älteren Rechner besitzt, muss keine Angst haben. Denn RocketDock geht mit Ressourcen sehr sparsam um und sorgt so auch bei betagten Rechnern für dieses neue Feature. Aber auch neue Rechner können diese Anwendung nutzen, da es auch mit Vista / Windows 7 kompatibel ist. Lediglich auf 64-Bit- Rechnern ist es momentan noch nicht lauffähig.
RocketDock kann man sich z.B. auf der offiziellen Homepage herunterladen oder aber auch z.B. hier bei chip.de. Hier ist eine deutsche Version verfügbar, da ich nicht weiß, ob die Version auf der offiziellen Homepage ebenfalls in deutscher Sprache ausgeliefert wird.
Die Installation läuft denkbar einfach, dort ist auch nichts weiter zu beachten. Nach dem Installieren und dem ersten Start zeigt sich RocketDock mit einigen Standardicons am oberen Monitorrand.
Zuerst geht es in die Einstellungen von RocketDock über „Dock-Einstellungen“, dort können wir uns erst einmal austoben.
Wenn noch nicht geschehen, kann man hier die Sprache ändern, RocketDock mit Windows starten lassen (was ich empfehlen würde) und auch viele andere Einstellungen tätigen. Am besten testet man alle Einstellungen einmal durch, damit man selbst entscheiden kann, was einem gefällt oder auch nicht. Eine sinnvolle Einstellung halte ich „Symbole fixieren“. Dies verhindert ein versehentliches Verschieben oder Löschen der Icons aus dem Dock. Da wir aber RocketDock erst einstellen möchten, lassen wir diesen Haken zuerst weg und setzen ihn, wenn wir RocketDock fertig eingerichtet haben.
Wenn wir Änderungen an den Einstellungen durchführen, werden diese auch sofort im Dock angezeigt, so kann man die Einstellungen gleich testen, ohne die Einstellungen zu verlassen. So lässt sich die Größe der Icons bestimmen, die Zoomgröße beim Überfahren der Icons und auch die Dauer des Zooms.
Auch die Position von RocketDock kann beliebig angepasst werden. So werden auch mehrere Monitore unterstützt, man kann RocketDock beliebig an allen Rändern anzeigen lassen und auch den Abstand zum Rand bestimmen.
Das Erscheinungsbild kann mit Hilfe diverser Skins an das eigene Aussehen von Windows angepasst werden. Hier sind bereits viele Skins vorinstalliert, es lassen sich aber auch weitere Skins online suchen. Auch die Schriftart kann gewählt werden.
Ein weiteres nützliches Feature ist, RocketDock auszublenden und wieder anzeigen zu lassen mit Hilfe des Mauszeigers. So kann man RocketDock nutzen, ohne dass es im Weg ist bei der üblichen Arbeit am PC oder beim Surfen im Internet.
Verknüpfungen in RocketDock einzufügen ist denkbar einfach. Diese zieht man einfach per Drag and Drop in die Leiste und kann sie dort noch beliebig an eine gewünschte Stelle verschieben.
Per Rechtsklick auf die Icons kann man diese noch bearbeiten unter „Symbol-Eigenschaften“, hier kann man z.B. ein anderes Icon wählen und so noch weiteren Einfluss auf das Aussehen seiner Dock zu nehmen.
Dabei sind ebenfalls schon einige Icons vorhanden. Man kann aber auch auf dem Rechner gespeicherte Icons in der linken Hälfte suchen und hinzufügen. RocketDock bietet auch auf seiner Homepage eine ganze Menge an Icons an, die man hier noch hinzufügen kann.
Man kann aber nicht nur Icons zu RocketDock hinzufügen, sondern auch Dateien und ganze Verzeichnisse. Diese werden dann ebenfalls als Verknüpfung hinzugefügt. So kann man sich alle erforderlichen Anwendungen, Ordner und Dateien zentral verfügbar machen, um sie so schnell aufrufen zu können. Wenn man dies erst einmal eine Weile nutzt, möchte man darauf auch nicht mehr verzichten!
Hat man nun RocketDock nach seinen Wünschen eingerichtet, sollte man den Haken setzen unter „Symbole fixieren“.
Und dann steht der Nutzung von RocketDock nichts mehr im Wege!
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Kommentare: 1
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Christian 03.04.2010 um 23:11 Uhr
Sehr schönes Tool um dem eigenen Desktop ein wenig Mac-Style zu verpassen. Benutze das Programm selbst auf zwei Rechnern und habe bisher noch keinen Absturz oder ähnliche Probleme verbuchen können ;)