Blogbeitrag
09 | 032010
Proteste gegen neu geplante Vorratsdatenspeicherung
Geschrieben von Stefan um 19:35 Uhr
Es ist gerade einmal eine Woche her, dass das Bundesverfassungsgericht die Vorratsdatenspeicherung für unzulässig erklärt hat, wie ich in diesem Artikel berichtet habe. Die Bundesregierung drängt nach diesem Urteil auf eine rasche Umsetzung eines neuen Gesetzes zur Vorratsdatenspeicherung.
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung setzt sich jetzt mit einer Kampagne dafür ein, dass die Pläne der Union, die verdachtslose Massenüberwachung weiterzuführen, nicht fortgesetzt werden. Der Arbeitskreis fordert alle Internetnutzer auf, sich per Telefon, Fax, E-Mail oder Brief an die Bundestagsabgeordneten zu wenden und sich für den Schutz der persönlichen Daten einzusetzen. Die Abgeordneten sollen so von der Abschaffung der EU-Pflicht zur Vorratsdatenspeicherung überzeugt werden.
Dafür hat der Arbeitskreis umfangreiche Informationen auf seiner Webseite zusammengefasst, um Protestschreiben an die Abgeordneten zu verschicken. Hier sind z.B. Kontaktdaten der Abgeordneten einsehbar. Außerdem kann man die Antworten der Abgeordneten per Klick auf die entsprechenden Namen eintragen.
Weitere Informationen sind auf der Webseite des Arbeitskreises zu finden.
Wer Wert auf die eigene Privatsphäre legt, der sollte sich die Zeit nehmen und sich diese Informationen in Ruhe ansehen.
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