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	<title>Kommentare zu: Jugendliche und der Umgang mit dem Internet</title>
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		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://www.beedy.de/2010/02/11/jugendliche-und-der-umgang-mit-dem-internet/comment-page-1/#comment-286</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 May 2010 16:32:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.beedy.de/?p=545#comment-286</guid>
		<description>Sicherlich, in meinem Blog dreht es sich hauptsächlich um das Thema Computer und alles was dazu gehört. Aber diese Diskussion passt hier trotzdem rein, deshalb habe ich ja auch nichts dagegen, sofern sie sich in einem vernünftigen Rahmen bewegt.

Mit der &quot;wenig erwachsenen Ausdrucksweise&quot; meinte ich den Hang zu einer gewissen Portion an Kraftausdrücken, die ich als nicht erwachsen ansehe. Denn wenn man es gelernt hat, sich ordentlich zu artikulieren, braucht man solche Ausdrücke auch nicht mehr.

Ich sehe nichts Falsches im Begriff &quot;Kindersicherung&quot;, es mag aber durchaus sein, dass dieser Begriff häufig vorgeschoben wird, um irgendwelche Sanktionen durchzudrücken. Ich kann Dir aber aus eigener Erfahrung durch das Heranwachsen des eigenen Sohnes  viele Beispiele schildern, bei dem ich froh gewesen wäre, wenn man das Kind mehr behütet hätte. Denn es ist nicht schön mit anzusehen, wenn beispielsweise der Sohn mehrmals in der Nacht durch Alpträume geweckt wird, weil er irgendetwas nicht Jugendfreies in seiner Umgebung aufgeschnappt hatte, was eigentlich nicht für ihn bestimmt war. 

Deshalb bin ich absolut dafür, einen gewissen Grundschutz aufzubauen (auch wenn Du dies als Zensur ansiehst) und darauf aufbauend dem Kind gegenüber aufklärend zur Seite stehst. Und dabei geht es nicht darum, ob man dem Kind vertraut oder nicht. Man möchte nicht, dass das Kind unwissentlich in eine Situation gerät, aus der es solch schlechte und prägende Eindrücke zurückbehält, dass diese selbst Jahre später noch nicht  vergessen sein können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sicherlich, in meinem Blog dreht es sich hauptsächlich um das Thema Computer und alles was dazu gehört. Aber diese Diskussion passt hier trotzdem rein, deshalb habe ich ja auch nichts dagegen, sofern sie sich in einem vernünftigen Rahmen bewegt.</p>
<p>Mit der &#8220;wenig erwachsenen Ausdrucksweise&#8221; meinte ich den Hang zu einer gewissen Portion an Kraftausdrücken, die ich als nicht erwachsen ansehe. Denn wenn man es gelernt hat, sich ordentlich zu artikulieren, braucht man solche Ausdrücke auch nicht mehr.</p>
<p>Ich sehe nichts Falsches im Begriff &#8220;Kindersicherung&#8221;, es mag aber durchaus sein, dass dieser Begriff häufig vorgeschoben wird, um irgendwelche Sanktionen durchzudrücken. Ich kann Dir aber aus eigener Erfahrung durch das Heranwachsen des eigenen Sohnes  viele Beispiele schildern, bei dem ich froh gewesen wäre, wenn man das Kind mehr behütet hätte. Denn es ist nicht schön mit anzusehen, wenn beispielsweise der Sohn mehrmals in der Nacht durch Alpträume geweckt wird, weil er irgendetwas nicht Jugendfreies in seiner Umgebung aufgeschnappt hatte, was eigentlich nicht für ihn bestimmt war. </p>
<p>Deshalb bin ich absolut dafür, einen gewissen Grundschutz aufzubauen (auch wenn Du dies als Zensur ansiehst) und darauf aufbauend dem Kind gegenüber aufklärend zur Seite stehst. Und dabei geht es nicht darum, ob man dem Kind vertraut oder nicht. Man möchte nicht, dass das Kind unwissentlich in eine Situation gerät, aus der es solch schlechte und prägende Eindrücke zurückbehält, dass diese selbst Jahre später noch nicht  vergessen sein können.</p>
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		<title>Von: Hanebüchen</title>
		<link>http://www.beedy.de/2010/02/11/jugendliche-und-der-umgang-mit-dem-internet/comment-page-1/#comment-277</link>
		<dc:creator>Hanebüchen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 May 2010 09:34:10 +0000</pubDate>
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		<description>Zunächst einmal bedanke ich mich für die ungekürzte Freigabe meines Kommentars.

Ich gebe zu, dass ich mich bei meinem ersten Kommentar im Ton vergriff, der ich selbst auf ein gehobenes Sprachniveau hohen Wert lege. Ich bitte dafür höflich um Entschuldigung. Deine Bemerkung, meine Ausdrucksweise sei wenig erwachsen, mithin infantil, weise ich gleichwohl zurück. Was soll überhaupt eine &quot;erwachsene&quot; Sprache sein und im Gegensatz dazu eine infantile?

Zugegebenermaßen ist Dein Blog schwerlich der richtige Ort für die Austragung dieser Debatte, weil Du Dich laut Deiner eigenen Aussage (&quot;About me&quot;) mit Fragestellungen rein computertechnischer Art befassen möchtest. Ich halte es dennoch für verkürzt, eine technische Frage ohne gesellschaftlichen Kontext zu betrachten. Gerade was sog. &quot;Kindersicherungen&quot; betrifft, graust es mich, weil den Kindern nicht der reflektierte Umgang mit dem &quot;Mülleimer Internet&quot; beigebracht wird. Es wird vielfach übersehen, dass die Menschen nur ihren Müll dort abladen, weil das Bedüfnis dazu in ihrem Inneren vorhanden ist. Kein Mensch stellte Pornografie ins Netz, falls er nicht das reale Bedürfnis dazu hätte. Ich machte mir an dieser Stelle eher darüber Gedanken, warum sich immer mehr Menschen &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/kultur/6/483452/text/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&quot;oversexed and underfucked&quot;&lt;/a&gt; fühlen anstatt meine Zeit mit der Entwicklung von Kindersicherungen zu verschwenden. Im Übrigen stimme ich Dir insoweit zu, als es im Internet wesentlich Schlimmeres als Pornografie gibt. (Nebenbei: Der Begriff &quot;Kindersicherung&quot; ist ein Euphemismus. Was soll denn gesichert werden? Etwa das Kind selbst, ein Programm oder der Zugriff auf indizierte Inhalte? Der Begriff &quot;Kindersicherung&quot; beschönigt auf schamlose Art und Weise, worum es geht, nämlich um nichts anderes als Zensur, wenn auch nicht von staatlicher Seite, sondern von den Eltern ausgehend.)

Mich beschleicht das Gefühl, dass einige Eltern ihren Kindern nicht vertrauen, etwa indem sie netzbasierte Dienste in Anspruch nehmen, die den Eltern in einer Kurznachricht mitteilen, sobald ihr Kind mit dem Mobiltelefon in der Tasche einen bestimmten, festgelegten örtlichen Bereich verlässt oder vom Schulweg abweicht. Wo sollen die Kinder lernen, was Vertrauen bedeutet, wenn nicht von ihren Eltern? Mich entsetzt die Vorstellung nachfolgender Generationen, die niemals lernten, anderen Menschen zu vertrauen. So treten Verdacht und Misstrauen an die Stelle von Vertrauen. Dennoch werde ich es mir nicht anmaßen, ein Horrorszenario der Zukunft zu zeichnen. Ich tue lediglich Beobachtungen kund, die mich beunruhigen. Ein endgültiges Urteil überlasse ich der Geschichte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst einmal bedanke ich mich für die ungekürzte Freigabe meines Kommentars.</p>
<p>Ich gebe zu, dass ich mich bei meinem ersten Kommentar im Ton vergriff, der ich selbst auf ein gehobenes Sprachniveau hohen Wert lege. Ich bitte dafür höflich um Entschuldigung. Deine Bemerkung, meine Ausdrucksweise sei wenig erwachsen, mithin infantil, weise ich gleichwohl zurück. Was soll überhaupt eine &#8220;erwachsene&#8221; Sprache sein und im Gegensatz dazu eine infantile?</p>
<p>Zugegebenermaßen ist Dein Blog schwerlich der richtige Ort für die Austragung dieser Debatte, weil Du Dich laut Deiner eigenen Aussage (&#8220;About me&#8221;) mit Fragestellungen rein computertechnischer Art befassen möchtest. Ich halte es dennoch für verkürzt, eine technische Frage ohne gesellschaftlichen Kontext zu betrachten. Gerade was sog. &#8220;Kindersicherungen&#8221; betrifft, graust es mich, weil den Kindern nicht der reflektierte Umgang mit dem &#8220;Mülleimer Internet&#8221; beigebracht wird. Es wird vielfach übersehen, dass die Menschen nur ihren Müll dort abladen, weil das Bedüfnis dazu in ihrem Inneren vorhanden ist. Kein Mensch stellte Pornografie ins Netz, falls er nicht das reale Bedürfnis dazu hätte. Ich machte mir an dieser Stelle eher darüber Gedanken, warum sich immer mehr Menschen <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/6/483452/text/" class="liexternal">&#8220;oversexed and underfucked&#8221;</a> fühlen anstatt meine Zeit mit der Entwicklung von Kindersicherungen zu verschwenden. Im Übrigen stimme ich Dir insoweit zu, als es im Internet wesentlich Schlimmeres als Pornografie gibt. (Nebenbei: Der Begriff &#8220;Kindersicherung&#8221; ist ein Euphemismus. Was soll denn gesichert werden? Etwa das Kind selbst, ein Programm oder der Zugriff auf indizierte Inhalte? Der Begriff &#8220;Kindersicherung&#8221; beschönigt auf schamlose Art und Weise, worum es geht, nämlich um nichts anderes als Zensur, wenn auch nicht von staatlicher Seite, sondern von den Eltern ausgehend.)</p>
<p>Mich beschleicht das Gefühl, dass einige Eltern ihren Kindern nicht vertrauen, etwa indem sie netzbasierte Dienste in Anspruch nehmen, die den Eltern in einer Kurznachricht mitteilen, sobald ihr Kind mit dem Mobiltelefon in der Tasche einen bestimmten, festgelegten örtlichen Bereich verlässt oder vom Schulweg abweicht. Wo sollen die Kinder lernen, was Vertrauen bedeutet, wenn nicht von ihren Eltern? Mich entsetzt die Vorstellung nachfolgender Generationen, die niemals lernten, anderen Menschen zu vertrauen. So treten Verdacht und Misstrauen an die Stelle von Vertrauen. Dennoch werde ich es mir nicht anmaßen, ein Horrorszenario der Zukunft zu zeichnen. Ich tue lediglich Beobachtungen kund, die mich beunruhigen. Ein endgültiges Urteil überlasse ich der Geschichte.</p>
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		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://www.beedy.de/2010/02/11/jugendliche-und-der-umgang-mit-dem-internet/comment-page-1/#comment-276</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 May 2010 05:20:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.beedy.de/?p=545#comment-276</guid>
		<description>Ich muss  ganz ehrlich sagen, dass ich lange überlegt habe, ob ich Deinen Kommentar freischalte oder nicht. Letzten Endes hat aber jeder das Recht auf Meinungsfreiheit, auch wenn Dein Kommentar hätte erwachsener geschrieben werden können. 

Dein Kommentar zeigt mir aber auch, dass Du Dir meinen Artikel nicht richtig durchgelesen hast, denn wenn Du Dir mal mein Fazit anschaust, dann wirst Du feststellen, dass ich es selbst nicht für richtig halte, den Kindern nur Verbote aufzuerlegen.

Aber es gibt noch viele Unterstufen zwischen meinem Fazit und Deiner Meinung. Außerdem muss es sich nicht immer um pornografischen Inhalt drehen, wenn man Jugendliche und Internet denkt. Es gibt noch viele andere Inhalte, die ich persönlich viel heikler finde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss  ganz ehrlich sagen, dass ich lange überlegt habe, ob ich Deinen Kommentar freischalte oder nicht. Letzten Endes hat aber jeder das Recht auf Meinungsfreiheit, auch wenn Dein Kommentar hätte erwachsener geschrieben werden können. </p>
<p>Dein Kommentar zeigt mir aber auch, dass Du Dir meinen Artikel nicht richtig durchgelesen hast, denn wenn Du Dir mal mein Fazit anschaust, dann wirst Du feststellen, dass ich es selbst nicht für richtig halte, den Kindern nur Verbote aufzuerlegen.</p>
<p>Aber es gibt noch viele Unterstufen zwischen meinem Fazit und Deiner Meinung. Außerdem muss es sich nicht immer um pornografischen Inhalt drehen, wenn man Jugendliche und Internet denkt. Es gibt noch viele andere Inhalte, die ich persönlich viel heikler finde.</p>
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		<title>Von: Hanebüchen</title>
		<link>http://www.beedy.de/2010/02/11/jugendliche-und-der-umgang-mit-dem-internet/comment-page-1/#comment-273</link>
		<dc:creator>Hanebüchen</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 May 2010 23:12:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.beedy.de/?p=545#comment-273</guid>
		<description>Bravo, bravo!

Es ist immer gut, seinen Kindern ein gesundes Maß an Misstrauen entgegen zu bringen. Immerhin sollen sich die kleinen Teufelsbraten tunlichst anständig benehmen und vor der bösen Welt geschützt werden. Die Einteilung der Welt in das Gute und das Böse ist ja auch verlockend einfach.

Wie wäre es mal damit, wenn Ihr kleinen Feiglinge statt Eure Kinder in einer zerbrechlichen Scheinwelt zu behüten, indem Ihr solche &quot;Kindersicherungen&quot; verwendet, zum Beispiel sexuell aufklärt, ihnen zum Beispiel sagt, dass sich 80 bis 90 Prozent aller Männer regelmäßig einen runterholen und was das heißt und sich dabei einer der vielen Pornoseiten im Internet bedienen?

Unter einer Käseglocke lernen die Kinder nicht, mit den vielen Eindrücken, die auf sie andauernd niederprasseln, kritisch umzugehen. Daher rufe ich jeden dazu auf, mit seinen Kindern über das Thema &quot;Pornografie im Internet&quot; offen zu sprechen, weil den Link zu Youporn oder dergleichen finden sie sowieso früher oder später. Was ist Euch lieber? Dass Ihr dabei seid, wenn Eure Kinder zum ersten Mal Pornos anschauen, oder dass sie sich das alleine anschauen? Also geht noch heute mit Euren Kindern zu Youporn und redet mit Euren Kindern darüber. Oder fürchtet Ihr Euch vor Eurer eigenen Sexualität?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bravo, bravo!</p>
<p>Es ist immer gut, seinen Kindern ein gesundes Maß an Misstrauen entgegen zu bringen. Immerhin sollen sich die kleinen Teufelsbraten tunlichst anständig benehmen und vor der bösen Welt geschützt werden. Die Einteilung der Welt in das Gute und das Böse ist ja auch verlockend einfach.</p>
<p>Wie wäre es mal damit, wenn Ihr kleinen Feiglinge statt Eure Kinder in einer zerbrechlichen Scheinwelt zu behüten, indem Ihr solche &#8220;Kindersicherungen&#8221; verwendet, zum Beispiel sexuell aufklärt, ihnen zum Beispiel sagt, dass sich 80 bis 90 Prozent aller Männer regelmäßig einen runterholen und was das heißt und sich dabei einer der vielen Pornoseiten im Internet bedienen?</p>
<p>Unter einer Käseglocke lernen die Kinder nicht, mit den vielen Eindrücken, die auf sie andauernd niederprasseln, kritisch umzugehen. Daher rufe ich jeden dazu auf, mit seinen Kindern über das Thema &#8220;Pornografie im Internet&#8221; offen zu sprechen, weil den Link zu Youporn oder dergleichen finden sie sowieso früher oder später. Was ist Euch lieber? Dass Ihr dabei seid, wenn Eure Kinder zum ersten Mal Pornos anschauen, oder dass sie sich das alleine anschauen? Also geht noch heute mit Euren Kindern zu Youporn und redet mit Euren Kindern darüber. Oder fürchtet Ihr Euch vor Eurer eigenen Sexualität?</p>
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